Sonntag, 5. April 2015

Hex, hex? Eher nicht ...

Titel: Half Bad
Autor: Sally Green
Verlag: Penguin
Erschienen am 3. März 2014
400 Seiten
9,00 € [D] (Taschenbuch)
ISBN: 978-0-1413-5086-8

Klappentext: You can't read, can't write, but you heal fast, even for a witch.
You get sick if you stay indoors after dark.
You hate White Witches but love Annalise, who is one.
You've been kept in a cage since you were fourteen.
All you've got to do is escape and find Mercury, the Black Witch who eats boys. And do that before your seventeenth birthday.
Easy.

Cover: Ich fand das Cover von Anfang an faszinierend. Der rote Rauch auf dem schwarzen Hintergrund fällt einfach direkt ins Auge und je länger man sich das Cover ansieht, desto mehr Details entdeckt man.

Meine Meinung: Ich habe "Half Bad" zusammen mit dem zweiten Band "Half Wild" bei einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen - auf Englisch!
Als ich die deutsche Ausgabe mal in einer Buchhandlung gesehen habe, war ich mir nicht so sicher, ob die Geschichte etwas für mich ist und auch, als ich es schon gewonnen hatte, habe ich noch gezweifelt, ob es mir gefällt und ob ich mit dem Englisch klarkomme, aber es hat sich wirklich gelohnt, das Buch zu lesen.
Die Sprache war gut zu lesen und, was mir persönlich sehr wichtig ist, die Kapitel waren nicht zu lang, teilweise hatten sie nur 3 Seiten.
Die Idee dahinter hat mir sehr gut gefallen. Die Hexen im Buch haben wirklich keine Ähnlichkeit mit denen, die wir aus Märchen kennen. Auch, dass es zwei Arten von Hexen gibt (schwarze und weiße), fand ich interessant (obwohl ich mir nicht sicher bin, wer davon nun böse ist).
Ich hatte schon lange kein Buch mit einem männlichen Protagonisten gelesen und dementsprechend meine Bedenken, ob ich mit Nathan klarkomme, aber ich habe ihn ganz gerne gemocht.
Nathan ist 16, sein 17 Geburtstag rückt immer näher und davor hat er noch einiges zu erledigen. Er ist ein Halbblut, seine Mutter war eine weiße Hexe, sein Vater der gefährlichste und stärkste schwarze Hexer, der je gelebt hat.
Deshalb wurde er in einen Käfig gesperrt, aus dem er unbedingt entkommen muss, denn bis zu seinem 17. Geburtstag muss er Mercury finden, die Einzige, denn er braucht dringend ihre Hilfe...
Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie Nathan immer wieder vor die Entscheidung gestellt wird, ob er zu den weißen oder schwarzen Hexen gehört, ob er gut oder böse ist. Bis zum Ende ist nicht klar, welchen Weg er wählt.
Ich verstehe zwar nicht ganz, wie er sich durchschlagen konnte (er kann nicht lesen), aber das hat mich nicht gestört.
Gut finde ich auch, dass in dem Buch wenig Liebe vorkommt, sodass es für beide Geschlechter geeignet ist.

Fazit: "Half Bad" ist ein spannendes Fantasy-Jugendbuch über Familie, Gut und Böse und darum, wohin man im Leben gehört. 5 von 5 Sternen!



(Text-, Cover- und Zitatrechte: Penguin Books)

Danke an LovelyBooks und Penguin für dieses tolle Leserunden-Exemplar!

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