Was macht Helden aus?

Lisa Hess | Freitag, 19. Juni 2015
Titel: Wild Cards - Das Spiel der Spiele
Autor: George R. R. Martin
Verlag: Penhaligon
Erschienen am 25. August 2014
544 Seiten
15,00 € [D]
ISBN: 978-3-7645-3127-0

Klappentext: Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Cover: Das Cover zeigt Lohengrin mit einer Spielkarte, auf der er abgebildet ist. Soll das seine "Wild Card" darstellen?

Meine Meinung: Das erste Mal habe ich "Wild Cards" bei einer LovelyBooks-Leserunde gesehen, mich aber nicht dafür beworben. Seitdem schleiche ich um dieses Buch herum, bis ich es jetzt vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar bekommen habe.
George R. R. Martin ist übrigens nicht der Autor, sondern der Herausgeber des Buches. Es wurde von verschiedenen Autoren (unter anderem George R, R. Martin) geschrieben. Deshalb wird uns die Geschichte von verschiedenen Figuren erzählt, was Abwechslung in die Story bringt.
Im ersten Teil der Story begleiten wir die Protagonisten durch die Casting Show "American Hero". Diesen Teil fand ich sehr spannend und interessant, da man viel über die Gefühlswelt der Figuren erfährt und hinter die Kulissen amerikanischer Shows blicken kann.
Doch dann müssen sich die "Helden" einer wahren Herausforderung stellen und zeigen, dass sie echte Helden sind.
Der zweite Teil war zwar ebenfalls spannend, aber ich fand ihn leider ein bisschen zu kompliziert. Ich musste teilweise Seiten mehrmals lesen, um alles zu verstehen.
Die Figuren hatten alle ihre Stärken und Schwächen. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht verschiedener Figuren erzählt wird, lernt man sie besser kennen, was mir sehr gut gefallen hat. Natürlich hatte ich meine Favoriten, aber davon erzähle ich euch nichts, ihr sollt euch ja eure eigene Meinung bilden.

Fazit: "Wild Cards" ist ein großartiges Buch darüber, was Helden ausmacht. Dadurch, dass mehrere Autoren beteiligt waren, ist es besonders interessant. Leider wurde es zum Ende etwas kompliziert.
4 von 5 Sternen!


(Text-, Cover- und Zitatrechte: Penhaligon)

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!



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