Donnerstag, 16. Juli 2015

Listen and you'll understand

Titel: Playlist for the dead
Autor: Michelle Falkoff
Verlag: HarperTeen
Erschienen am 27. Januar 2015
288 Seiten
13,51 € [D]
ISBN: 978-0-0623-1050-7

Klappentext: There was a party. There was a fight. The next morning, Sam's best friend, Hayden, was dead. And all he left Sam was a playlist of songs and a suicide note: For Sam—listen and you'll understand. To figure out what happened, Sam has to rely on the playlist and his own memory. But the more he listens, the more he realizes that his memory isn't as reliable as he thought. And it might only be by taking out his earbuds and opening his eyes to the people around him that he'll finally be able to piece together his best friend's story. And maybe have a chance to change his own.

Cover: Ich finde das Cover ganz schön und es passt gut zum Inhalt. Ich selbst habe die Taschenbuchausgabe, die ich noch ein bisschen schöner finde, weil sie mehr Farbe hat.

Meine Meinung: Endlich habe ich es geschafft, mir dieses Buch zu kaufen, zu lesen und vor allem zu rezensieren. Das hat aber auch gedauert - sorry!
Der Englisch ist gut verständlich und ich bin schnell in die Geschichte reingekommen.
Die Protagonisten Hayden und Sam waren beste Freunde. Genauer gesagt: Beide hatten gar keine anderen Freunde, deshalb standen sich die beiden sehr, sehr nahe. Die zwei waren Nerds, Außenseiter und Hayden war noch dazu etwas dick, weshalb er von seinem Bruder und dessen Freunden gemobbt wurde. Allerdings hatten die beiden zusammen immer viel Spaß, ob nun beim Computerspielen oder Comics lesen - bis zu ihrem Streit auf der Party. Dann war Hayden tot.
Sam muss nun herausfinden, was wirklich passiert ist, und das nur anhand einer Playlist, die Hayden ihm hinterlassen hat. "Listen and you'll understand" stand dabei, doch hat Hayden damit nur die Songs gemeint?
Am Anfang jedes Kapitels findet man jeweils einen Song aus Hayden's Playlist. Das verdeutlicht die Stimmung des jeweiligen Kapitels und rundet die Geschichte ab.
Ehrlich gesagt mochte ich Sam nicht so gerne, ich kann noch nicht mal sagen, warum. Wahrscheinlich lag es daran, dass er mir ein bisschen zu flach war. Ich hätte gerne mehr über ihn erfahren. Andererseits war er ja durch die Trauer um Hayden in einer Art Ausnahmezustand.
Viel interessanter fand ich ein Mädchen, das später noch in der Geschichte auftaucht. Ich verrate lieber nicht zu viel, ich möchte euch ja nicht spoilern.
Das Ende war ziemlich unerwartet, aber auch schön.
Ich finde, das "Playlist for the dead" sehr wichtige Themen behandelt: das Verlieren des besten Freundes, wie man damit umgeht, Trauer und vor allem die Suche nach dem Schuldigen. Gibt es überhaupt immer (nur) einen Schuldigen? Wer sich mit solchen Themen beschäftigen möchte, sollte das Buch unbedingt lesen.

Fazit: "Playlist for the dead" ist ein großartiges Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt. Leider mochte ich den Protagonisten Sam nicht wirklich gerne.
4 von 5 Sternen!


(Text-, Cover- und Zitatrechte: HarperTeen)






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