Mittwoch, 19. Oktober 2016

[Rezension] Sieben Nächte in Tokio

Titel: Sieben Nächte in Tokio
Autor: Cecilia Vinesse
Verlag: dtv
Erschienen am 26. August 2016
304 Seiten
14, 95 € [D]
ISBN: 978-3-423-76149-9

Klappentext: Dies ist die Geschichte von Sophia und Jamie und der einen Woche, in der die Zeit stehen zu bleiben schien...
Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Auf nichts hat Sophia weniger Lust als darauf, sich den Abschied von Tokio durch Jamies Rückkehr zusätzlich verkomplizieren zu lassen. Doch genau das geschieht: Jamie ist wieder da, und natürlich wirbelt er Sophias ohnehin schon strapaziertes Gefühlsleben noch zusätzlich durcheinander.

Cover: Ich finde das Cover wirklich schön gemacht. Im Vordergrund sieht man die Zeichnung eines Mädchens (vermutlich Sophia) und im Hintergrund die Lichter der Stadt. Das gibt einem schon gleich einen Vorgeschmack auf die Atmosphäre des Buches.

Meine Meinung: "Sieben Nächte in Tokio" habe ich vom dtv-Verlag bekommen und mich sehr darüber gefreut, weil ich mich schon seit längerer Zeit für Japan interessiere.
Sophia (oder auch "Sofa") ist eine interessante Protagonistin, auch wenn ich mich nicht so ganz mit ihr identifizieren konnte. Ihre Gefühle konnte ich zwar gut nachvollziehen, aber leider waren ihre Reaktionen an manchen Stellen etwas übertrieben.
Mika, ihre beste Freundin, war zwar recht sympathisch, aber vielleicht etwas zu klischeehaft. Trotzdem hat sie mich ab und zu zum Lachen gebracht. :-)
Dafür sind die Jungs im Buch, David und Jamie, sehr gut ausgearbeitet und ich fand es sehr interessant, über die beiden zu lesen.
Besonders gut fand ich, wie die Atmosphäre Tokios im Buch herüberkam. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, als wäre ich direkt in Japan.
Die Autorin hat immer wieder kleine Rückblenden in Sophias und Jamies Vergangenheit eingebaut, die zeigen, wie es zu der Spannung zwischen den beiden gekommen ist.
Toll fand ich auch, dass über jedem Kapitel die Zeit, die Sophia noch in Tokio bleibt, angegeben wurde.
Insgesamt war "Sieben Nächte in Tokio" eine sehr süße Geschichte über Liebe, Freundschaft, Abschiednehmen und Trennung mit einem berührenden Ende, die einen gleichzeitig zum Lächeln und zum Weinen bringt.

Fazit: Eine berührende Story über Liebe und Abschied, perfekt für Tokio-Fans und alle, die eine süße Lovestory für zwischendurch suchen.
5 von 5 Sternen!


(Text-, Cover- und Zitatrechte: dtv)

1 Kommentar:

  1. Hey Lisa :D

    Habe grade deinen Blog entdeckt ;) Diese Rezension ist echt super und ich freue mich auf weitere! Ich werde jetzt noch ein wenig auf deinem Blog herumstöbern ;)

    Liebe Grüße
    Sina

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